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Kinder

sind heute bereits gestorben!


 

Wie sieht die Situation in den verschiedenen Regionen der Erde aus?

Am schlimmsten ist die Situation in Afrika südlich der Sahara: Hier erleben 157 von 1.000 Kindern nicht einmal ihren 5. Geburtstag. 4,8 Millionen Kinder jährlich! Im Gegensatz zu Südostasien (Reduzierung um 55 Prozent), Nordafrika (um 57 Prozent) sowie Lateinamerika und der Karibik (um 51 Prozent) konnte in 27 Ländern, ein Großteil davon in Subsahara-Afrika, keinerlei Fortschritte erzielt werden. Vor allem ländliche Gebiete sind stark betroffen. In dem weltweit am meisten von AIDS betroffenen Südafrika stieg die Kindersterblichkeit seit 1990 sogar an.

Es gibt jedoch auch einige Erfolgsmeldungen aus dieser Region: So konnte die Kindersterblichkeit in Äthiopien, Mosambik, Namibia, Niger, Ruanda um 20%, in Malawi sogar um 29% reduzieren.

Ca. 40% aller Todesfälle ereignen sich in den bevölkerungsreichen Staaten Indien, Nigeria und in der Demokratischen Republik Kongo. Wenn das Millenniums-Ziel erreicht werden soll, ist es zwingend erforderlich, die Kindersterblichkeit in diesen Ländern zu senken.

Die Länder mit der höchsten Kindersterblichkeit sind Sierra Leone mit 270 Todesfällen / 1.000 Geburten, Angola mit 260 und Afghanistan mit 257 Todesfällen. Bei den Entwicklungsländern weisen Kuba mit 7 und Sri Lanka mit 13 Todesfällen pro 1.000 Geburten Von den Entwicklungsländern die geringsten Werte auf.

 

Entwicklungen der letzten Jahre.

Rückblickend auf die vergangenen Jahre haben sich die Überlebenschancen von Kindern in Entwicklungsländern bereits verbessert. Erstmals in 2006 sank die Anzahl der gestorbenen Kinder unter 10 Millionen. Im Vergleich zu 1990, als noch über 13 Millionen Kinder sterben, bedeutet dies einen Rückgang um 24 %.
 
Was kann man dagegen tun?

Diese Erfolge vergangener Jahre basieren vor allem auf Verbesserungen im Bereich der Hygiene Impfschutz gegen Infektionskrankheiten, Ernährungszusätze zur Stärkung der Widerstandskraft, Förderung der Gesundheitdienste in Gemeinden sowie das Verteilen von imprägnierten Moskito-Netzen zum Schutz vor Malaria. Dennoch sterben in Entwicklungsländern nach wie vor über 80 von 1000 Kindern vor ihrem 5. Geburtstag an zu vermeidbaren Krankheiten. Daher gilt es, weiter in die Gesundheit und in den Schutz der Menschen zu investieren, die Voraussetzung für die soziale Entwicklung eines Landes ist.

Durch die Bündelung und bessere Koordination einfacher und kostengünstiger Maßnahmen, wie weltweite Impfkampagnen, imprägnierte Moskitonetze oder Vitamin-A-Gaben würden sich die Überlebenschancen der Kinder in Entwicklungsländern deutlich verbessern. Auch ist es wichtig, dass Familien, die in Armut leben, Zugang zu Medikamenten gegen Krankheiten wie Lungenentzündung, Durchfall und Malaria und zu Gesundheitsmaßnahmen zu geben und gleichzeitig gegen die weitverbreitete Mangelernährung vorzugehen.

Watoto Wema

Das "Watoto Wema Center" ist ein Waisenhaus in Kayole, einem Slum im östlichen Nairobi in Kenia. Das Haus wurde 2004 gegründet und nahm seither 53 Waisen, Straßenkinder und Kinder aus mittellosen Familien auf. Die Versorgung der Kinder erfolgt so gut es geht durch Spenden aus Kenia und dem Ausland.

weitere infos

Ausbildung zum Friedensarbeiter

In Südafrika versucht ein Projekt der GTZ die Brücke zwischen Jugendförderung und Gewaltprävention zu schlagen. Hier werden Jugendliche zu „Friedensarbeitern“ ausgebildet um Konflikte, in ihren von Gewalt zerrütteten  Gemeinden, friedlich zu lösen und zu vermitteln. Der große Vorteil dieses Projektes ist, dass so nicht nur friedliche Konfliktlösung gefördert wird, sondern die Jugendlichen danach auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Da die Arbeitslosenzahlen in Südafrika sehr hoch sind, begeistert es umso mehr, dass es gelingt die Jugendlichen für diesen Markt und für eine Beschäftigung zu qualifizieren.

„Leben und Lernen In Kenia – Ein Leben in den Rhonda Slums“

Das Leben der Kinder in den Rhonda Slums in Nakuru ist für uns kaum vorstellbar – Kinderheirat, Hunger und Durst, keine Schulausbildung und Kinderprostitution, doch diese sind hier in Nakuru leider Alltag.

Leben und Lernen in Kenia (LLK), eine in Deutschland ansässige gemeinnützige Hilfsorganisation, wollen die Kinder in diesen Slums aus ihrer Armut herausholen und ihr Leben dauerhaft ändern.

Um dies zu verwirklichen, eröffnete die LLK 2004 das Weisenhaus „Virginia M. Buena Memorial Center for the Needy“ und sind dabei ein zweites Gebäude, ein Gemeinschaftshaus, beides mitten in den Rhonda Slums, beinahe fertig zu stellen. In diesem Gemeinschaftshaus wird es eine große Küche, eine Bücherei vieles mehr geben.

Um den Kindern auch eine angemessene Schulbildung zu ermöglichen, wurde mit dem Bau einer Grundschule, vom Kindergarten bis zur 8. Klasse, begonnen, welche 15 Klassen haben wird, inklusive drei für schwächere Schüler.

Da alle Mitarbeiter von LLK Freiwillige sind, kann die Organisation garantieren, dass jeder gespendete Cent auch wirklich in die Schulbildung, Mahlzeiten, Unterbringung und ärztliche Versorgung der Kinder investiert wird.

Neben der Übernahme einer Patenschaft, sind Geldspenden am nötigsten, die unter Anderem für die Abschließung der Bauprojekte benötigt werden.

Kannibalismus im Ostkongo

Was Christine Schuler-Deschryver in einem Interview im Deutschen Bundestag berichtet ist unglaublich. Kannibalismus und Vergewaltigung! Im Ostkongo herrschen katastrophale Zustände. Wir haben Teile der Gespräche aufgezeichnet und stellen diese zur Verfügung …

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Demokratische Republik Kongo: Massenvergewaltigung als Waffe

Und schon eilt Dr. Claude zur nächsten Patientin. Ein Notfall. Die Mutter ist verzweifelt. Mehrere Soldaten haben ihre 8-jährige Tochter missbraucht. Noch ist Arine bei vollem Bewusstsein. Doch Dr. Claude muss schnell handeln. Das Mädchen verliert viel Blut. Soldaten und Milizen überbieten sich gegenseitig in ihrer Brutalität, klagt er. Sie schrecken weder vor kleinen Mädchen noch alten Frauen zurück.
Im Zimmer nebenan liegt eine 12-Jährige, deren Gebärmutter Claude nicht retten konnte. Arine muss schnellstens operiert werden.

20. November: Internationaler Weltkindertag

Kinder sind überall auf der Welt die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. Sie sind darauf angewiesen von Erwachsenen geschützt zu werden. Nur so kann Kindern eine gesunde Entwicklung gewährleistet werden. Doch in vielen Ländern dieser Welt sind die Voraussetzungen hierfür nicht gegeben. Vor allem in den armen Ländern dieser Welt leben Kinder oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.

Um gegen diese Missstände anzugehen, hat die UN-Generalversammlung am 20. November 1989 eine Kinderrechtskonvention verabschiedet, in der die Rechte von Kindern weltweit festgelegt sind. Hierzu zählen: Recht auf Bildung, Recht auf Gesundheit, recht auf Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung, Recht auf Partizipation, Recht auf Frieden, Recht auf familiäre Geborgenheit. 191 Nationen haben diese Konvention unterzeichnet. Somit ist sie die UN-Konvention mit der weitaus größten Akzeptanz.

Seitdem gilt der 20. November als Internationaler Weltkindertag (Deutschland: 20. September). Aus diesem Anlass, und weil Kinderrechte in vielen Ländern weiterhin massiv verletzt werden, ruft das Kinderhilfswerk terre des hommes an diesem Tag zur Aktion „Straßenkind für einen Tag“ auf. Kinder in Deutschland versuchen sich an einem Tag in die Lage von Straßenkindern hineinzuversetzen, indem sie mit Schuhe putzen oder dem Verkauf von selbstgebastelten Dingen Geld verdienen. Diese Einnahmen werden an konkrete Hilfsprojekte für Straßenkinder in Dritte Welt Ländern weitergeleitet. Bei der diesjährigen Aktion steht Mosambik im Vordergrund.

Mali: Dienstmädchen drücken abends die Schulbank

Eine Schule der ganz anderen Art ist mit Hilfe der Förderung von terre des hommes in Mali entstanden. In Bamako, der Hauptstadt von Mali, treffen sich jeden Abend ca. 30 Schülerinnen zum Unterricht. Sie sind alle Hausmädchen und haben zu Unterrichtsbeginn bereits einen harten Arbeitstag hinter sich. Dennoch nehmen sie das Angebot der Abendschule begeistert an. Schließlich lernen sie neben Schreiben und Rechnen auch viel über das Leben…
Dieses Projekt wurde von terre des hommes zum Projekt des Monats gekürt.

Niger: Neue Strategie gegen Unterernährung von Kindern

Obwohl sich die Behörden in Niger zunehmend für den Kampf gegen Unterernährung einsetzen, wird laut Ärzte ohne Grenzen immer noch viel zu wenig getan. Doch Ärzte ohne Grenzen hat eine neue Strategie entwickelt, um der Unterernährung von Kindern effektiv entgegenzuwirken. Eine mit Vitaminen und Mineralien angereicherte Paste aus Milch und Erdnussbutter soll an ca. 50 000 betroffene Kinder verteilt werden.

In Mathare, einem der größten Slums Nairobis, leben schätzungsweise eine halbe Millionen Menschen inmitten von Armut und Gewalt. Hier haben Regisseur Michael Trabitzsch und Journalistin Katharina Kiecol im Jahre 2002 ein einzigartiges Projekt in die Welt gerufen. Im Rahmen eines Digicam-Workshops haben sie Jungen und Mädchen des Slums die Möglichkeit gegeben, ihre eigene Geschichte über ihren täglichen Kampf ums Überleben zu erzählen.

Westafrika: Mamadous lange Reise

In Westafrika breitet sich die Ausbeutung von Kindern durch falsche Koranlehrer immer weiter aus. Diese rekrutieren Kinder in armen Dörfern, indem sie ihren Eltern versprechen, sie würden die Kinder mitnehmen, um sie zu unterrichten. Stattdessen werden sie zum Betteln geschickt – wie auch der kleine Mamadou.

Fotoreportage: Kalma-Camp – Leben im Vertriebenenlager

Seit nunmehr 4 Jahren hält der Völkermord in Darfur im Westen des Sudan an. Bisher wurden 400.000 Menschen brutal ermordet, darunter auch unzählige Kinder. Diese kommentierte Fotostrecke dokumentiert den selbstlosen Einsatz von „Ärzte ohne Grenzen“ vor Ort – im Vertriebenenlager Kalma-Camp, in dem derzeit 100.000 Flüchtlinge untergebracht sind.

Burundi – Kinderhaus

Seit dem Staatsstreich 1993 haben politisch und ethnisch motivierte Massaker zwischen den Tutsi und den Hutu Burundi gespalten und ganze Familien ausgelöscht. Tausende von Kindern mussten miterleben, wie ihre Eltern grausam ermordet wurden oder haben ihre Familien auf der Flucht verloren. Mit Hilfe der Caritas wurden 3 Kinderzentren errichtet, in denen betroffene Kinder Zuflucht finden können und ihnen durch geschulte Betreuung der Weg in ein normales Leben ermöglicht wird.

Stärkung von Kinderrechten in Sambia

Missbrauch, ausbeuterische Kinderarbeit, Gewalt, Vernachlässigung und Ausgrenzung von Kindern ist die schreckliche Realität für viele Jungen und Mädchen in den Städten Sambias, obwohl von der Regierung die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet wurde. Dies zu ändern hat sich die Kindernothilfe gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation "Zambia Civic Education Association" zum Ziel gesetzt. Sie begleitet Kinder in kritischen Lebenssituationen und setzt sich dafür ein, dass deren Rechte gewahrt bleiben.

Äthiopien: Schutz für Straßenmädchen vor Missbrauch und Gewalt

Ungefähr 60.000 Kinder leben in Addis Abeba auf der Straße. Viele sind vor Armut, Gewalt und Missbrauch von Zuhause geflohen. Vor allem Mädchen leben in ständiger Angst vor sexuellen Übergriffen und Gewalt. Um diese Mädchen vor den Gefahren des Straßenlebens zu schützen, hat die Kindernothilfe gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation OPRIFS ein Zentrum gegründet, das den Mädchen Hilfe und ein neues zu Hause bietet.

Senegal: Aufbruch gegen Mädchenbeschneidung

Nach jahrhundertealter Überlieferung steht in Senegal die Beschneidung der weiblichen Genitalien für Sauberkeit, Treue und Ehre. Nicht beschnittene Mädchen gelten in dieser Tradition als nicht heiratbar. Um dieser unsagbar grauenvollen Verstümmelung, die tausende Mädchen bis heute erleiden müssen entgegenzuwirken, setzt die UNICEF auf Bildung. Gemeinsam mit TOSTAN ermöglicht UNICEF Mädchen und Frauen im Senegal eine umfassende Grundbildung. Der Erfolg zeigt, dass schon über 1.000 Dörfer, die an dem Programm beteiligt waren, erklärt haben, ihre Töchter künftig nicht mehr beschneiden zu lassen.

Nigeria: Wasser schenkt Leben

Wasser ist lebensnotwendig. Wassermangel oder schlechte Wasserqualität haben unweigerlich schwere Krankheiten, die häufig mit dem Tod enden, zur Folge. Die betroffenen Menschen sind von Durchfall, Thyphus, Cholera, Würmern, Hepatitis A und anderen Krankheiten bedroht.

Malariaprogramm in Sierra Leone

Malaria stellt in Sierra Leone die häufigste Todesursache für Kinder unter 5 Jahren dar. Die Bevölkerung ist über Risiken und Vorbeugungsmaßen gegen Malaria nur gering aufgeklärt. Medikamente zur Behandlung sind für die Menschen unerschwinglich. Die Organisation Plan-Deutschland hat sich genau dieser Problematik angenommen und versucht durch gezielte Projekte dieser todbringenden Krankheit Einhalt zu gebieten.

1 Euro

1 euro

1 Euro sichert eine ganze Tagesration Noternährung für ein hungerndes Kind.




9 Euro

9 euro

9 Euro kosten 1000 Tabletten, um in einem Krisengebiet 4000- 5000 Liter Wasser zu entkeimen.






50 Euro

50 euro

50 Euro kosten 60 Bücher für den Mathematikunterricht.





65 Euro

65 euro

Für 65 Euro kann ein ehemaliger Kindersoldat in Sierra Leona zum Automechaniker ausgebildet werden.

200 Euro

200 euro

200 Euro kostet eine „Schule in der Kiste“ mit Lernmaterial für 80 Kinder in Flüchtlingslagern oder Kriegsgebieten.

5.80 Euro

5 80 euro

5,80 Euro reichen für 100 Tütchen Orales Rehydratationssalz (ORS), dass Kinder vor der lebensgefährlichen Austrocknung ihres Körpers bei Durchfall bewahrt.


11 Euro

11 euro

Für 11 Euro kann ein Kind in Malawi ein ganzes Jahr die Schule besuchen.







50 Euro

50 euro

50 Euro kosten 20 Packungen Spezialmilch für mangelernährte Kinder.





80 Euro

50 euro

Für 80 Euro können 20 Ungeborene mit Medikamenten versorgt werden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einer HIV Infektion schützen.

350 Euro

350 euro

350 Euro kostet ein 6 x 4 Meter großes Schulzelt für den Unterricht in einem Flüchtlingslager.

8 Euro

8 euro

Nur 8 Euro genügen, um die Hirse-Ernte einer ganzen Familie zu sichern. Hirse ist nicht nur ausgesprochen nahrhaft – sie wächst sogar auf trockenen Böden und bei hohen Temperaturen, die andere Pflanzen verdorren lassen.

12 Euro

12 euro

Für 12 Euro bekommt eine arme Familie eine Ziege. Die weibliche Ziege gibt jeden Tag nahrhafte Milch und liefert Dünger für den Gemüsegarten. Aus der Milch lässt sich auch Käse machen, der auf dem Markt verkauft wird.



58 Euro

58 euro

Für 58 Euro können 10 religiöse Führer in Äthiopien an einer Schulung über die Gefahren der Beschneidung teilnehmen.




90 Euro

58 euro

Mit 90 Euro kann im Kongo die medizinische Grundversorgung für 3 vergewaltigte Mädchen gesichert werden.

450 Euro

450 euro

Für 450 Euro kann eine Dorfkrankenstation mit Geräten und Arzneimitteln ausgestattet werden.

8 Euro

8 euro

8 Euro für zwei mit Insektiziden imprägnierte Moskitonetze, um Kinder vor der Übertragung von Malaria zu schützen.


20 Euro

20 euro

Für 20 Euro kann ein Kind gegen die 6 gefährlichsten Infektionskrankheiten (Masern, Diphtherie, Hepatitis, Keuchhusten, Tetanus oder Kinderlähmung) geimpft werden. Ca. 30000 Kinder sterben täglich zumeist an denen durch die Impfungen vermeidbaren Krankheiten wie Durchfall, Masern oder Malaria.

65 Euro

65 euro

Mit 65 Euro können Menschen, die durch Naturkatastrophen und Krieg alles verloren haben mit einem Überlebenspaket versorgt werden. Dieses enthält z.B. Decken, Kochgeräte, Wasserkanister und Lebensmittel für eine sechsköpfige Familie.

150 Euro

150 euro

Für 150 Euro kann ein minenverletztes Kind mit passenden Prothesen versorgt werden.

Statistik

 

• 14 von den 15 Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate betroffene Länder sind afrikanische Staaten.
• Im südlichen Afrika sind über 40 Prozent der Kinder untergewichtig.
• Täglich werden rund 6000 Mädchen auf grausame Weise beschnitten.
• Anzahl arbeitender Kinder der Altersgruppe 5 bis 14 Jahren liegt in Afrika südlich der Sahara bei 48 Millionen.
• Jährlich sterben ca. 4 Millionen Kinder an Krankheiten, die auf verschmutztes Trinkwasser und mangelnde Hygiene zurückzuführen sind.

 

Afrika südlich der Sahara & Aids
25,8 Millionen Menschen leben dort derzeit mit der Immunschwäche Aids;
2005 infizierten sich in Ländern des südlichen Afrikas 3,2 Millionen Menschen mit dem Virus;
acht von zehn Aids-Waisen leben im südlichen Afrika, das sind rund 12 Millionen Kinder;
in der Region leben 85 Prozent aller HIV-positiven Kinder;
In den afrikanischen Ländern, wo heute ein Drittel der Erwachsenen mit dem Virus infiziert ist, könnte rund ein Drittel der heute 15-Jährigen an Aids sterben.

Ansteckungsgefahr für Neugeborene - AIDS
Mit der Zahl der HIV-positiven Frauen steigt auch die Zahl der infizierten Kinder. Rund ein Drittel der von HIV-infizierten Müttern geborenen Kinder wird vor, während oder nach der Geburt über die Muttermilch infiziert.
Das Medikament Nevirapin soll davor schützen, dass HIV-infizierte schwangere Frauen den Virus auf das Neugeborene übertragen. Mit Hilfe des Medikaments ließe sich die Zahl der Neuinfektionen um mehr als 50 Prozent reduzieren.

Hilfe für Kinderfamilien - AIDS
Für die Kinder sind die Auswirkungen von HIV/Aids besonders dramatisch. Sie müssen ihren Schulbesuch aufgeben, um ihre kranken Eltern zu pflegen und Geld zu verdienen.
Sterben beide Elternteile, bleiben die Kinder allein. Schon jetzt gibt es zunehmend ”Child-headed-households”: Kinder leben ohne einen Erwachsenen. Die traditionelle afrikanische Großfamilie gibt es in dieser Form nicht mehr.
Immer wieder kommt es vor, dass Verwandte den Erbanspruch der Kinder nicht anerkennen und ihnen auch das letzte Lebensnotwendige wegnehmen. Oft wandern die Waisen in die Städte ab und versuchen dort als Straßenkinder zu leben, in der Regel unter völlig unwürdigen Bedingungen: Hunger, Drogen, Gewalt und keine Bildung gehören dazu.

Wirtschaftliche Konsequenzen - AIDS
Auf Grund von HIV/Aids fallen der Wirtschaft immer mehr Arbeitskräfte aus. Gerade die wirtschaftlich wichtige Gruppe der 15 bis 45-Jährigen stirbt. Übrig bleiben die Kinder und die alten Menschen.
Die Food and Agriculture Organisation (FAO) rechnet damit, dass in den zehn am stärksten betroffenen Ländern Afrikas das Arbeitskräftepotenzial in der Landwirtschaft um 10 bis 26 Prozent sinken wird.

Kindersterblichkeitsrate nach Ländern (Tode pro 1000 Geburten)

kindersterblichkeit pro 1000

kindersterblichkeit pro 1000 2


IMPRESSUM:

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Hartwig Fischer, MdB a.D.
Gehrenring 54
37085 Göttingen

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV: Hartwig Fischer, MdB    


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© 2004 Hartwig Fischer, MdB
Stand: 1.1.2006

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